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Landschaft / Umgebung
Densberg
Nordhessen, genauer gesagt zwischen Kassel (50 km) und Marburg (40 km), mit fast 500 Einwohner, im südlichen Teil des Naturparks Kellerwald, am Fuße des Wüstegarten, der mit 675 Metern die höchsten Erhebung des Kellerwaldes im Schwalm-Eder-Kreis ist, liegt der schöne Ort Densberg. Mit zahlreichen, herrlichen Wanderwegen in der Umgebung. Dort steht der 28 Meter hohe Kellerwaldturm, der einen herrlichen Rundblick über die nähere und weitere Umgebung bietet.
Densberg wurde im Jahr 1085 erstmals urkundlich erwähnt. Seit 1974 gehört Densberg zur Gemeinde Jesberg im Schwalm-Eder-Kreis. In 1985 hat der Ort sein 900-jähriges Bestehen gefeiert. Idyllisch liegt „Es“ im Tal, das vor allem für seine ausgedehnten Buchenwälder bekannten Naturparks Kellerwald, wo der schöne Bach Gilsa durchfließt.
Densberg im Kellerwald (Bild rechts)
Der ehemalige Burggraben in Densberg, mit Freilichtbühne, wird traditionell für Theateraufführungen der Theater Gruppe Densberger Frühstücker genutzt. Diese finden seit 1994 statt, jedes 2te und 3te Wochenende im Juli. „Die Frühstücker“ ist ein alter Spitzname der Bewohner von Densberg, den sie bekommen haben, als sie dem hessischen Landgrafen bei einem Jagdausflug in den Kellerwald das mitgebrachte Frühstück stibitzt haben.
Jesberg hat mit seinen Ortsteilen Densberg, Elnrode/Strang, Hundshausen und Reptich ca. 2700 Einwohner und ist umgeben von einer herrlichen Mittelgebirgslandschaft mit Täler und Berge am Fuße des Hohen Kellerwaldes. Das Wahrzeichen von Jesberg ist die von den Linsinger Rittern im Jahre 1241 erbaute Burg. Neben Fritzlar und Naumburg war die Burg einer der Hauptstützpunkte der Mainzer Erzbischöfe im Kampf gegen die Hessen. Der Sohn des Landgrafen Karl von Hessen, Prinz Maximilian erbaute das Schloss im Treisbachgrund am Fuße des Kellerwaldes. Das herrliche Klima, die schöne Landschaft und die wildreichen Wälder und Auen waren für ihn so ein großer Reiz, dass er dreißig Jahre mit seiner prachtliebenden und verschwenderischen Gemahlin in Jesberg lebte. Kurz vor seinem Tode heiratete die "jüngste und schönste" seiner Töchter den Prinzen Heinrich von Preußen, ein Bruder Friedrich des Großen der zu Lebzeiten zeitweise bis zu 80 Windspiele auf Schloss „Sanssouci“ hielt.
Das Tor zum Naturpark Kellerwald lädt zum Besuch und Kennen lernen ein. Von Jesberg – Densberg aus können Sie den landschaftlich einmalig gelegenen und mit einem besonderen Klima ausgestatteten Naturpark erleben. Gut ausgeschilderte Wanderwege werden für jeden Anspruch angeboten. Der neu errichtete Kellerwald-Turm mit 25 m Höhe, auf dem Wüstegarten 675 m hoch, ermöglicht bei guter Fernsicht einen weiten Blick von 700 m Höhe in die Region und darüber hinaus in das Hessenland. Der Turm ist ein besonderes touristisches Highlight, er führt Sie nicht nur zur höchsten Erhebung des Schwalm-Eder-Kreises, sondern auch zur höchsten Erhebung der Region Kellerwald-Edersee. Mit seinen einmaligen Waldgebieten, Hochmoorflächen und insbesondere den geologischen Besonderheiten stellt der Kellerwald etwas Einmaliges dar. Ein Erwandern des Naturparks lohnt sich immer.
- Schlossberg mit Burgruine und Bergfriedhof, Jesberg (geöffnet v. 1.4. bis 31.10.)
- Barockschlösschen des Prinzen Maximilian von Hessen (keine Besichtigung)
- Prinzessin Garten südlich von Jesberg
- Waldlehrpfad beim Forsthaus Steinboß , Jesberg Richtung Densberg
- Ephemer Steine (Quarzit Felsen), Nähe Wüstegarten Densberg
- Helenenquelle, südlich von Densberg
- Kellerwald-Turm auf dem Wüstegarten, Densberg
- Badevergnügen im Beheiztem Freibad Jesberg Ortsausgang Richtung Densberg
In der Hoffnung, dass Ihnen diese Informationen weiterhelfen, Sie Gefallen an dem Ort Densberg in der Gemeinde Jesberg finden und das „Tor zum Naturpark Kellerwald" sich Ihnen öffnet, würde ich mich freuen, wenn es nicht nur bei einer „Internetbegegnung" bleiben würde und ich Sie persönlich kennen lerne und als Gäste begrüßen darf.
So verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
Sabine Skibitzki



